QUALITÄT
MADE IN GERMANY
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Kondom Produktion

Folgend finden Sie Informationen zur CPR Kondom Produktion.

Unsere Kondom Produktion können Sie sich unter dem folgenden Link als Video ansehen.
Video CPR Kondom Produktion NEUE VERSION
Video CPR Kondom Produktion ALTE VERSION

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Qualitätsprüfungen 1

Wir kaufen grundsätzlich nur bei zertifizierten Herstellern, die außerdem regelmäßig von uns auditiert werden. Sämtliche Rohstoffe müssen unseren Spezifikationen entsprechen, was von uns durch umfangreiche Wareneingangsprüfungen sichergestellt wird. Bei jeder Latexlieferung prüfen wir Viskosität, mechanische Stabilität, Koagelgehalt, Feststoffgehalt und Temperatur. Diese Testes werden während der Mischungs- und Reifezeit häufig wiederholt. Die Prozessdaten werden für die gesamte Haltbarkeitsdauer der produzierten Kondome gespeichert.

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Latex & Mischung (Compound)

Zur Erreichung definierter Partikelgrößen werden die erforderlichen Chemikalien zunächst vermahlen und danach mit Latex, Wasser und Seife gemischt und anschließend 24 Stunden lang verrührt. Danach wird der so genannte Compound in spezielle Reifetanks abgefüllt und reift 10 Tage lang bei einer definierten Temperatur. Danach kann der Compound zum Tauchen eingesetzt werden.

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Qualitätsprüfungen 2

Während des Tauchprozesses werden alle Prozessdaten, wie z.B. Maschinentemperatur, Geschwindigkeit, Raumtemperatur, Viskosität und Reifegrad der Mischung dokumentiert und gespeichert. Allein von der Kondomtauchanlage speichern wir ca. 26 verschiedene Prozesstemperaturen pro Stunde.

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Produktion

Bei der Kondomproduktion spricht man von „Tauchen“, weil hierbei Glasformen, die an einer endlosen Kette befestigt sind, in flüssigen Latex getaucht werden. Nach dem ersten Tauchvorgang wird der Latexfilm getrocknet, bevor die Glasformen in ein zweites Becken eintauchen. Nach dem zweiten Trocken wird der Rollrand mittels eines Bürstensystems gebildet. Anschließend durchlaufen die Glasformen der Vulkanisationstunnel und werden hierbei auf 115° C aufgeheizt. Wenn die Glasformen den Vulkanisationstunnel verlassen, haftet der Latexfilm fest auf der Form. Danach durchlaufen die Glasformen einen Einweichtank, in welchem der Latexfilm abgelöst wird, sodass die Kondome anschließend mittels Bürsten von der Form abgestreift werden können. Vor dem nächsten Produktionsdurchlauf werden die Glasformen gereinigt.

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Qualitätsprüfungen 3

In dieser Phase der Produktion - vor dem Pudern - können wir die Qualität der Kondome zum ersten Mal prüfen. Wir ermitteln das Gewicht und führen eine visuelle Kontrolle durch.

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Waschen, Schleudern & Trocknen

Um zu verhindern, dass die Kondome zusammenkleben, werden sie in Industriewaschmaschinen gepudert. Danach werden sie geschleudert und bei 110° C getrocknet, um sämtliche Feuchtigkeit zu entfernen.

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Qualitätsprüfungen 4

Nach dem Pudern der Kondome werden pro Untercharge folgende Tests durchgeführt: Von je 10.800 Kondomen testen wir 100 auf Löcher, weitere 20 werden mit Luft aufgeblasen und auf visuelle Fehler überprüft und bei 7 Kondomen werden das Berstvolumen und der Berstdruck bestimmt. Außerdem führen wir Tests in Bezug auf Länge, Wandstärke, Reißkraft und Reißdehnung durch. Diese „Inprozesskontrolle“ gibt uns bereits nach der Produktion einen Überblick über die Qualität der Kondome und erlaubt uns schnelle Korrekturmaßnahmen bei Abweichungen von den festgelegten Produktionsparametern. Nachdem die Kondome diese Tests bestanden haben, werden sie der nächsten Phase zugeführt - jetzt beginnt die Stück-für-Stück Lochprüfung.

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Prüfen & Folieren

Jedes einzelne Kondom wird bei einer Prüfspannung von 2000 V auf Löcher getestet. Hierzu wird das Kondom über einen metallischen Prüfdorn gezogen, der während seiner Rotationsbewegung eine leitfähige Gummimatte berührt. Da ein intaktes Kondom einen Isolator darstellt, fließt in diesem Fall kein Strom. Andernfalls, d.h. wenn das Kondom irgendwo ein Loch aufweist, misst die Elektronik der Prüfmaschinen einen Strom und das Kondom wird als Ausschuss aussortiert. Die von der Prüfmaschine als fehlerfrei erkannten Kondome werden dann über ein Förderband zu einer Foliermaschine transportiert. Während des Folierprozesses werden die Chargennummer und das Verfallsdatum auf die Folie gedruckt. Das Beschichtungsmittel wird auf das Kondom aufgebracht, während das Kondom von einer Zange zwischen die Ober- und Unterfolie geschoben wird. Danach werden die beiden Folien versiegelt.

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Qualitätsprüfungen 5

Nach dem Testen und Folieren prüfen wir die Kondome mittels eines speziellen Gerätes erneut auf Lochfreiheit, um sicherzustellen, dass während der vorangegangenen Produktionsphasen sämtliche Löcher gefunden wurden. Von jeder Prüfmaschine werden pro Stunde 20 Muster entnommen und auf Lochfreiheit, Dichtheit der Folierung, korrekten Aufdruck (Chargennummer und Verfallsdatum), sowie korrekter Beschichtungsmittelmenge geprüft.

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Verbraucherpackungen

Die folierten Kondome werden zusammen mit einem Einlegezettel in Schachteln verpackt. Die Schachteln werden mit der Chargennummer und dem Verfallsdatum bedruckt. Nach dem Verpacken wird je nach Chargengröße eine definierte Anzahl von Schachtel als Muster gezogen, um die Qualität der betreffenden Charge zu testen. In den meisten Fällen erfolgt die Prüfung nach ISO 4074 oder kunden- bzw. länderspezifischen Normen. Jede Kondomcharge muss diese Tests bestehen, bevor die Ware zum Versand an den Kunden freigegeben wird.

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Qualitätsprüfungen 6

Nach dem Verpacken der folierten Kondome in Verbraucherschachteln prüfen wir nochmals den Inhalt der Schachteln sowie den korrekten Aufdruck (Chargennummer und Verfallsdatum). Weiterhin führen wir eine visuelle Kontrolle hinsichtlich der äußeren Unversehrtheit der Schachteln durch. Der Produktionsprozess ist nun beendet, und jede von uns produzierte Kondomcharge durchläuft in unserem Labor alle Prüfungen für die endgültige Freigabe. Erst danach kann die Ware zum Versand freigegeben werden.

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Freigabe des Endproduktes

Jedes Kondom gehört zu einer Charge, welche vor Produktionsbeginn eine Chargennummer zugeordnet wurde. Je nach Chargengröße wird eine definierte Anzahl von Mustern gezogen, um die Qualität der betreffenden Charge zu testen. Die Anzahl der zu testenden Muster ist in sämtlichen internationalen Normen definiert. In den meisten Fällen erfolgt die Prüfung nach ISO 4074 oder kunden- bzw. länderspezifischen Normen. Jede Kondomcharge muss diese Tests bestehen, bevor die Ware zum Versand an den Kunden freigegeben wird.

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Qualitätsprüfungen 7

Jetzt werden alle unten beschriebenen Tests für die endgültige Chargenprüfung durchgeführt. Des Weiteren ziehen wir eine spezifische Anzahl von Rückstellungsmustern aus jeder Charge und bewahren diese in unserem Lager auf. 1-2% aller von uns hergestellten Kondome werden zu Qualitätsprüfungszwecken verwendet und somit während dieses Vorganges zerstört. Eine Kondomchargengröße aus gängiger Produktion umfasst 150.001 bis 500.000 Kondome. Die folgenden Muster werden aus dieser Menge entnommen, um sie bei CPR gemäß den Standards zu prüfen: 315 für den Lochtest; 315 für die Messung des Platzvolumens und Platzdruck; 13 zu Bestimmung der Wandstärke, Länge und Breite; 32 zur Prüfung der Foliendichtheit; 315 zur visuellen Prüfung der Kondome; 13 zur Prüfung der Beschriftung der Verbraucherverpackungen.

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Kunde

Je nach Kundenwunsch erfolgt der Versand der Ware an den Bestimmungsort als Seefracht, Luftfracht oder per LKW. Für jede Charge wird von der Qualitätssicherung ein Analysezertifikat erstellt und der Sendung beigefügt.